3 Dezember 2010 - 20:30

Siebeneinhalb Jahre nach dem Sturz von Saddam Hussein kann der Irak auf weitere deutsche Hilfe beim Wiederaufbau hoffen.

Bei einem Blitzbesuch in Bagdad bot Außenminister Guido Westerwelle der heutigen irakischen Führung eine «engste Partnerschaft» mit Deutschland an. Zugleich warb der FDP-Chef um Aufträge für die deutsche Wirtschaft. Dazu wurde auch ein neues Investitionsschutzabkommen unterzeichnet. Westerwelle appellierte an die irakischen Parteien, die Bemühungen um eine baldige Regierungsbildung schnell zu Ende zu bringen. Neun Monate nach den Parlamentswahlen hat das Land immer noch keine funktionsfähige Regierung. Die Verhandlungen kommen jetzt in die entscheidende Phase. Aus Sorge vor einem Anschlag fand der Besuch unter strengem Polizeischutz statt. Deshalb wurden die Reisepläne auch bis zur Ankunft geheim gehalten.